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BANDSCHEIBENVORFALL LWS - URSACHEN, SYMPTOME, BEHANDLUNG

 

Gerade wollte man das Kind noch hochheben, wie man es schon so oft davor getan hat, als es passiert: ein plötzlicher Schmerz, der in den Körper schießt und einfach nicht mehr nachlassen will. Wenn dieser sich dann auch noch in den Beinen und Armen ausbreitet und Bewegung praktisch unmöglich wird, kann es sich um einen Bandscheibenvorfall handeln. Was einen Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule ausmacht und was wirklich dagegen hilft, erklären wir hier.

Was ist ein Bandscheibenvorfall LWS?

Die Bandscheiben dienen als elastische Druckpolster und verbinden die Wirbelknochen miteinander. Im sogenannten Wirbelkanal verlaufen zahlreiche Spinalnerven, die sich auch zu den Nerven der peripheren Nervensysteme der Arme, Beine und Organen verzweigen.
Jede Bandscheibe besteht aus zwei unterschiedlichen Segmenten:
Einem inneren Gallertkern und einem äußeren Faserring.
Wenn es nun durch Verschleiß oder Verletzung zu einem Riss des äußeren Faserring kommt, tritt die Gallertmaße hervor und wölbt sich aus ihrem Platz zwischen den Wirbeln heraus. In der Folge „drückt“ die Bandscheibe auf die umliegenden Spinalnerven, wodurch diese sich dann oft entzünden. Dadurch entsteht ein starker Schmerz entlang der Nervenbahnen- man spricht dann von einem Bandscheibenvorfall (Diskushernie).
Der Großteil der Bandscheibenvorfälle tritt im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule auf. (70-80 Prozent) Ein deutlich Geringerer Anteil betrifft die Halswirbelsäule oder den Nacken. (10-25 Prozent) Nur in ganz seltenen kommt es zu Bandscheibenvorfällen in der Brustwirbelsäule. (1-2 Prozent)

Was sind die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall LWS?

 

Um eine ideale Federung des Körpergewichts sicherzustellen sind die einzelnen Wirbel der Lendenwirbelsäule relativ steil zueinander gestellt. Speziell beim Beugen des Körpers entsteht am vorderen Teil der Wirbel ein sehr starker Druck auf die Zwischenwirbelspalten. Die Kräfte, die beim Auf- und Niederbeugen auftreten, wirken auf den Faserring der Bandscheibe.

 

Nach jahrelanger kontinuierlicher Belastung und Reibung kann die Bandscheibe dann Schaden nehmen. Die dauernde Fehl- und Überbelastung verursacht dann oft einen Riss des Faserringes und einen chronischen Bandscheibenvorfall in diesem Bereich.

Wie verläuft ein Bandscheibenvorfall LWS?

 

 

Durch die steile Struktur der Wirbelsäule im Bereich der Lendenwirbelsäule ist ein Bandscheibenvorfall in dieser Region relativ problematisch. Es kommt oft zu einer Instabilität der Wirbelsäule, die zur Folge hat, dass Bewegungen nicht mehr so flüssig ablaufen können. Denn die austretende Gallertflüssigkeit besetzt nun den üblicherweise freien Platz zwischen den steil aufeinander sitzenden Wirbeln.
Dadurch behindern sich die Wirbel nun bei Bewegungen gegenseitig. Die folgende Fehlstellung der betroffenen Wirbel kann nicht von der Wirbelsäule abgefedert und gedämpft werden, wodurch auch bei den restlichen Wirbeln und Bandscheiben Fehlstellungen und Überbelastungen auftreten. Es ist also nicht ungewöhnlich dass auf einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule ein zweiter folgt, speziell wenn nicht die richtige Behandlung erfolgt.

 

Eine kräftige Rücken- und Coremuskulatur verbessert die Beweglichkeit der Wirbelsäule und kann dadurch in vielen Bandscheibenvorfällen der Schlüssel zur Besserung sein. Die gestärkte Muskulatur kann die Wirbelsäule wieder stabilisieren und entlasten, wodurch die Genesung gefördert wird. Das 3 Phasen Aufbau-Trainingsprogramm von Martin Wieland ist dazu ausgelegt nach einem Bandscheibenvorfall dabei zu helfen volle Belastbarkeit und Stabilität zurückzuerlangen – und das in nur 3 Monaten. Hier gibt’s einen Vorgeschmack auf das Training:

Welche Symptome gibt es bei einem Bandscheibenvorfall LWS?

 

 

In den meisten Fällen sind bei einem Bandscheibenvorfall lws die Bandscheiben zwischen vierten und fünften Lendenwirbel bzw. dem fünften und dem Kreuzbein betroffen. Der Druck auf die Nervenwirbelsäule löst häufig heftige Schmerzen im unteren Rückenbereich aus, die in die Arme, Beine, Schultern oder das Gesäß ausstrahlen können. Auch Gefühlsstörungen angefangen von „Ameisenlaufen“ bis hin zu Taubheits- oder Kribbelgefühl über Kraftminderung und sogar Lähmungserscheinungen können aufkommen.

 

In der Region der Lendenwirbelsäule verläuft auch der dickste Nerv des Körpers, der Ischiasnerv. Ist dieser betroffen und wird durch den Bandscheibenvorfall gereizt oder eingeklemmt, werden oft „elektrisierende“, „einschießende“ Schmerzen ausgelöst, die entlang der Wirbelsäule bis nach unten in den Fuß entlanglaufen.
Beim Niesen und Husten erhöht sich meist der Druck auf den Nerv, was die Beschwerden weiter verstärkt. In weiterer Folge verspannt sich dann die Rückenmuskulatur, wodurch eine Schonhaltung eingenommen wird. Drückt die vorgewölbte Bandscheibe auf Nervenfaserbündel oder das Rückenmark, können Lähmungserscheinungen auftreten, die neben den Beinen auch den Bauchbereich betreffen können. Bei diesen schweren Fällen sind die Folgen dann eine Stuhl- sowie Harninkontinenz, oder auch ein Taubheitsgefühl im Genitalbereich, einhergehend mit einer Störung der Sexualfunktion.

 

Wie kann ein Bandscheibenvorfall LWS behandelt werden?

 

 

Die Behandlung ist je nach Art des Bandscheibenvorfalls, der Ursache, der Intensität der Beschwerden und der gestellten Diagnose unterschiedlich. Wenn keine schweren Symptome, wie Lähmungserscheinungen auftreten, wird meistens zunächst zugewartet, ob sich die Symptome nach einigen Wochen gelegt haben. Denn nicht immer müssen Rückenschmerzen gleich auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten – häufig handelt es sich „nur“ um einen akuten Kreuzschmerz, der nach einigen Wochen vorübergeht. Wenn die Diagnose doch Bandscheibenvorfall lautet gibt es zwei Behandlungswege: nicht operative (konservativ) oder operative Therapien. Da bestimmte schwerere Symptome nach einer Weile abklingen, muss jedoch der Großteil der Bandscheibenvorfälle (80%) nicht operiert werden.

 

Nicht-operative (konservative) Behandlung

 

Zu den konservativen Therapiemöglichkeiten zählen:

 

  • Schmerz- oder Entzündungshemmende Medikamente
  • Bewegung, Entspannung, Entlastungshaltung
  • Manuelle/ physikalische Therapie
  • Wirbelsäulennahe Spritzen

 

Bei dem Einsatz von Schmerz- oder entzündungshemmenden Medikamenten sollen die Beschwerden gelindert und Bewegungsansätze ermöglicht werden. Dabei werden in der Regel der Großteil der Symptome, die auf eine Bandscheibenvorfall hindeuten, bekämpft werden. Innerhalb von sechs bis acht Wochen kann meistens mit einer deutlichen Besserung gerechnet werden.
In manchen Fällen erfolgt die Zugabe entzündungshemmender Medikamente auch mittels Injektionen im Bereich der Wirbelsäule. Auch örtliche Betäubungsmittel können so verabreicht werden.
Die Ergebnisse von Studien zeigen an, dass es für die Mobilität und die Linderung der Beschwerden vorteilhaft ist, sich weiterhin zu bewegen ohne den Rücken zu stark zu belasten. Entspannungsübungen und das Angewöhnen einer entlastenden Körperhaltung sind ebenfalls erfolgsversprechend.
Weiters können physiotherapeutische Maßnahmen helfen den Rücken langfristig zu entlasten, die Beweglichkeit wiederherzustellen und wieder auftretende Rückenschmerzen vorzubeugen. Dazu zählen unter anderem Dehnungsübungen, Wärmebehandlungen, Massagen und Übungen zur Stärkung der Muskulatur. Das 3 Phasen Aufbau-Trainingsprogramm von Martin Wieland unterstützt Betroffene dabei nach einem Bandscheibenvorfall schnell wieder fit zu werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Aufbau der Rücken- und Coremuskulatur und der Wiederherstellung der Beweglichkeit im Wirbelbereich. Mit dem Trainingsprogramm Schritt für Schritt den Rücken wieder voll belasten können – in nur 3 Monaten! Hier gleich einen Blick ins Trainingsprogramm werfen!

 

Operative Behandlung

 


Dauern die starken Beschwerden länger als sechs Wochen an, werden ohne Zweifel von einem Bandscheibenvorfall ausgelöst und bessern sich nicht durch konservative Maßnahmen, wird nach der entsprechenden Diagnostik üblicherweise ein operativer Eingriff vorgenommen. Das Ziel dabei ist, den betreffenden Nerv zu entlasten.
Bei folgenden anhaltenden Symptomen sollte eine Operation als Behandlung gewählt werden:

 

  • Schwerer Bandscheibenvorfall am Nervenbündel, am Endbereich des Rückenmarks (cauda equina Syndrom), inkl. Mastdarmstörung und neurologischer Ausfälle
  • Mastdarm- und Blasenlähmung
  • Schwerwiegende motorische Ausfälle


Die gängigste operative Behandlungsmethode stellt die sogenannte Diskektomie dar. Sie zielt darauf ab das hervorgetretene Bandscheibengewebe aus dem Spinalnerv- oder Rückenmarkskanal zu entfernen, um die abgeklemmten oder gequetschte Nerven zu entlasten. Es gibt drei Möglichkeiten wie diese durchgeführt werden kann:

 

  1. Als offene Operation, mit einem Hautschnitt (konventionelles Verfahren),
  2. als mikrochirurgisches Verfahren mit einem Operationsmikroskop
  3. oder als minimal-invasives Verfahren in Form einer endoskopischen Operation.

 

Bei möglichen zusätzlichen krankhaften Schäden wie der intensiven Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke oder der Verschleiß der Bandscheibe gepaart mit einer Reizung der Wirbelkörper kann zusätzlich auch eine Versteifung und Verschraubung des Bandscheibensegments notwendig sein.

Nachbehandlung und vorbeugendes Training

 

 

Nach der operativen Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beginnt die Rehabilitation bzw. die Nachsorge in der Regel vier bis sechs Wochen nach einer Operation. Sie besteht meistens aus spezieller Krankengymnastik, Rückenübungen sowie begleitender Schmerzmitteltherapie. Die Durchführung kann sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Das Schwerpunkt liegt auf der Linderung / Lösung der Beschwerden und Beeinträchtigungen, auf der Kräftigung der Rückenmuskulatur sowie auf der Verbesserung der Stabilität der Wirbelsäule. Um zukünftige Bandscheibenschädigungen vorzubeugen sollten kontinuierliche starke Belastungen oder Überlastungen der Wirbelsäule, wie beispielsweise das falsche Tragen und Heben von schweren Lasten oder das lange Sitzen vermieden werden.
Das Risiko kann durch die richtige Haltung bei rückenbelastenden Tätigkeiten, der Vermeidung von Zwangshaltungen/ Überlastungen und einer gesunden Lebensweise (Ernährung) verringert werden. Hinzu kommt, dass eine gestärkte Rücken- und Bauchmuskulatur die Wirbelsäule stützt. Regelmäßiges Training sorgt dafür, dass Schäden an der Bandscheibe und schmerzhafte Nervenreizungen verhindert werden können.

 

Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland wurde speziell dafür entwickelt, die Rücken- und Coremuskulatur mit ausgewählten Übungen zu stärken, um nach einem Bandscheibenvorfall wieder volle Beweglichkeit und Belastbarkeit herzustellen. Durch das Training kann nicht nur der Genesung gefördert, sondern auch zukünftige Rückenverletzungen vorgebeugt werden. Gleich hier einen Blick ins Programm werfen!

 

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Deine Bezahldaten (PayPal oder Kreditkarte) musst du bei der Anmeldung zwar angeben, aber es wird in den 7 Tagen Testzeit nichts abgebucht. Du gehst in dieser Zeit auch keine vertragliche Bindung ein. Wenn du von WLND-Fitness überzeugt bist, beginnt nach 7 Tagen die reguläre Mitgliedschaft für 19,99 im Monat. Diese kannst du jederzeit ganz einfach beenden. Du gehst keine vertragliche Bindung ein.

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Preisliste

  • Einzelstunde Personal Training (50 Minuten) – 110€
  • 12er Block Personal Training – 1200€
  • individueller Trainingsplan – 179€
  • Folgeplan – 99€
  • Ernährungsanalyse – 69€
  • Ernährungsplan inkl. Rezepte – 99€
  • Erinnerungs SMS – 12€/ Monat
  • WhatsApp Support – 39€/ Monat

Einzelstunde Personal Training:

Eine Einheit Personal Fitness Training beinhaltet jene Übungen die dich näher an dein Ziel bringen. Angefangen von Laufeinheiten, Kraft- oder Gleichgewichtsübungen, bis hin zu Schnellkraft oder Koordinationsübungen kann hier alles dabei sein. Das Training findet dort statt wo du möchtest. Im nahegelegenen Park, im Fitnessstudio oder bei dir zu Hause. Es gibt keine fixen Trainingszeiten sondern wir trainieren dann, wenn du Zeit hast.

12er Block Personal Training:

Der 12er Block ist eine günstigere Möglichkeit kontinuierlich und nachhaltig mit mir zu trainieren. Es macht auf alle Fälle Sinn sich längerfristig von einem Profi begleiten zu lassen. Das A und O ist der richtige Start und die korrekte Ausführung der Übungen. Wer hier Fehler macht verliert sehr schnell wieder die Motivation. Der 12er Block reicht in der Regel für 1-3 Monate abhängig von deiner Trainingsintensität.

Individueller Trainingsplan:

Jeder Kunde hat unterschiedliche Ansprüche und Voraussetzungen um an sein Ziel zu kommen. Manche trainieren lieber Outdoor, andere wiederum lieber im Gym oder nur zu Hause. Dafür erstelle ich dir einen auf deine Bedürfnisse abgestimmten individuellen Trainingsplan. Die Übungen werden so angepasst, dass du beispielsweise auch zu Hause Muskeln aufbauen oder abnehmen kannst.

Folgeplan:

Bei richtigem Training gewöhnt sich der Körper nach einer gewissen Zeit an die Belastung und es wird Zeit den Trainingsplan anzupassen. Übungen müssen verändert Gewichte erhöht werden. Ansonsten kommt es zu einer Stagnation und das Training bleibt wirkungslos. Auf Basis deiner Fortschritte erstelle ich dir einen neuen Trainingsplan angepasst auf dein erhöhtes Fitnesslevel.

Ernährungsanalyse:

Die Ernährung stellt mit 70% des Erfolges den größten Anteil. Deshalb ist es so wichtig sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. Du erhältst von mir ein Ernährungsprotokoll über 7 Tage welches du gewissenhaft ausfüllst. Aufgrund deiner Daten analysiere ich dein Essverhalten und sage dir was du ändern oder anpassen musst um an dein Ziel zu kommen.

Ernährungsplan inklusive Rezepte:

Aufgrund deines Essverhaltens, bekommst du von mir einen auf dich abgestimmten Ernährungsplan damit du weißt worauf es ankommt. Natürlich sind hier auch viele tolle und leckere Rezepte mit dabei. Der Ernährungsplan gibt dir eine Idee wie du dich ernähren musst, um dein Ziel zu erreichen. Außerdem erhältst du wertvolle Anweisungen wie eine richtige Ernährung funktioniert.

Erinnerungs SMS und WhatsApp support:

Damit du auch kein Training vergisst erhältst du von mir regelmäßig ein SMS das dich an unser gemeinsames Training erinnert.
Immer wieder werden Fragen auftauchen die ich dir gerne unter anderem per WhatsApp beantworten kann. Außerdem hast du die Möglichkeit mir Bilder von deinen Mahlzeiten zu schicken umso sicher zu gehen, dass du alles richtig machst. Die Unterstützung per WhatsApp ist ein gern verwendetes tool um motiviert zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Symptome bei einem Bandscheibenvorfall LWS?

Zu den möglichen Symptomen eines Bandscheibenvorfalls zählen:

  • (Starke) Kreuz- oder Nackenschmerzen im Bereich der betroffenen Nerven (können bis in die Arme, Beine, Schultern, Gesäß ausstrahlen)
  • Durch Husten, Pressen oder Niesen intensiviert sich der Schmerz
  • Einschränkungen der Beweglichkeit
  • Gefühlsstörungen („Ameisenlaufen“, Taubheits- oder Kribbelgefühl, Kraftminderung)
  • Lähmungserscheinungen (selten)
  • Stuhl- sowie Harninkontinenz (selten)
  • Einschränkung der Sexualfunktion (selten)

Wie kann man einen Bandscheibenvorfall LWS behandeln

Ein Bandscheibenvorfall kann nicht-operativ (konservativ) oder operativ behandelt werden. Welches Verfahren gewählt werden sollte, hängt von der Form des Bandscheibenvorfalls, der Schwere der Nervenreizung bzw. der Symptome, von der genauen Diagnose und der Ursache ab. In den meisten Fällen reichen jedoch konservative Maßnahmen aus um die Symptome in den Griff zu bekommen. Zu diesen Maßnahmen zählen: • Schmerz- oder Entzündungshemmende Medikamente • Bewegung, Entspannung, Entlastungshaltung • Manuelle/ physikalische Therapie • Wirbelsäulennahe Spritzen Vor allem physiotherapeutische Methoden können dabei helfen den Rücken langfristig zu entlasten, die Beweglichkeit wiederherzustellen und wiederauftretende Rückenschmerzen vorzubeugen. Diese setzen sich in erster Linie aus Dehnungsübungen, Wärmebehandlungen, Massagen und Übungen zur Stärkung der Muskulatur zusammen. Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland wurde eigens dazu entwickelt, Betroffenen nach einem Bandscheibenvorfall zu helfen ihre Beweglichkeit und Belastbarkeit im Rückenbereich wieder vollständig herzustellen. In nur 3 Monaten wird die Core- und Rückenmuskulatur mit speziellen Übungen wiederaufgebaut und die verlorene Fitness zurückgewonnen. Hier gleich einen Blick ins Trainingsprogramm werfen!

Was kann man tun bei einem Bandscheibenvorfall LWS?

Bei andauernden unspezifischen Schmerzen im Kreuz oder Nacken sollte eine ambulante Abklärung durchgeführt werden. Nach einer entsprechenden Anamnese und einer körperlichen Untersuchung kann eine genaue Diagnose durch einen Arzt / eine Ärtztin gestellt werden. Lautet die Diagnose auf Bandscheibenvorfall, muss je nach Ausmaß des Schadens, Form des Bandscheibenvorfalls, Schwere der Symptome und Ursache entschieden werden ob ein konservatives oder operatives Verfahren für die Behandlung gewählt wird.

Was ist ein Bandscheibenprolaps?

Bei einem Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps, Diskushernie, Bandscheibenprolaps) wird die Gallertmaße der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern durch Verschleiß oder Verletzung immer weiter nach außen gedrückt. Zu Beschwerden kommt es anschließend, wenn die vorgewölbte Bandscheibe oder das ausgetretene Gewebe auf die Spinalnerven drücken, welche im Wirbelkanal entlanglaufen. Oft besteht der Bandscheibenschaden schon jahrelang und wird durch Abnutzung oder Fehlhaltung vorangetrieben. Eine ruckartige Verdrehung oder abrupte Bewegung reicht dann oft als Auslöser, um das Problem zutage zu bringen.

Der Großteil der Bandscheibenvorfälle tritt im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule auf. (70-80 Prozent) Ein deutlich Geringerer Anteil betrifft die Halswirbelsäule oder den Nacken. (10-25 Prozent) Nur in ganz seltenen kommt es zu Bandscheibenvorfällen in der Brustwirbelsäule. (1-2 Prozent)

Welche Übungen sind gut bei einem Bandscheibenvorfall LWS?

Nach einem Bandscheibenvorfall ist es wichtig die Körper so zu bewegen, dass die Rücken- und Coremuskulatur gestärkt wird. Denn die gestärkte Muskulatur kann die Wirbelsäule dabei unterstützen, Belastungen abzufangen und den Körper zu stabilisieren. Das 3-Phasen Programm von Martin Wieland beinhaltet Übungen, die speziell dafür geeignet sind die Muskulatur nach einem Bandscheibenvorfall wieder aufzubauen um wieder volle Beweglichkeit und Belastbarkeit zu erlangen.

Welche Sportart darf man mit einem Bandscheibenvorfall LWS machen?

Zu „Bandscheiben-freundlichen“ Sportarten zählen z.B.: Schwimmen, Laufen, Klettern, Wandern, Skilanglauf, Aqua Jogging, Aeorbic oder alle Formen von Gymnastik, die die Rückenmuskulatur stärken. Bei regelmäßiger Betätigung können diese dabei helfen Schäden an den Bandscheiben vorzubeugen. Sportliche Tätigkeit nach einem Bandscheibenvorfall sollte jedoch zur Sicherheit mit einem Arzt abgesprochen werden.

Welche Übungen sollte man nach einem Bandscheibenvorfall vermeiden?

Bewegung und das richtige Training sind wichtig, um die Rumpfmuskulatur zu stärken und die Stabilität der Wirbelsäule nach einem Bandscheibenvorfall zu verbessern. Jedoch sollte erst damit begonnen werden, wenn das Schmerzempfinden so weit wie möglich reduziert wurde. Oft hilft es hierbei die Wirbelsäule zu strecken. Ab dem Moment ab dem mit dem Krafttraining begonnen werden kann, sollte unbedingt langsam und Schrittweise mit den Belastungen angefangen werden. Außerdem sollte bedacht werden, dass die Übungen richtig ausgeführt werden und die Wirbelsäule immer in einer neutralen Position bleibt.
Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland gibt einen guten Rahmen für die Wiederaufnahme des Krafttrainings nach einem Bandscheibenvorfall. Alle Übungen werden verständlich erklärt und leicht zum Nachmachen vorgezeigt. In 3 Monaten kann so die komplette Fitness wiederhergestellt werden.

Wie lange dauert die Reha nach einem Bandscheibenvorfall LWS?

Die Dauer der Genesung nach einem Bandscheibenvorfall hängt von dem Krankheitsverlauf, der Schwere der Symptome, der genauen Diagnose und dem gewählten Behandlungsverfahren ab. Generell kann es je nach Fortschritt der körperlichen Erholung bis zu acht Wochen dauern, bis alle unmittelbaren Symptome abgeklungen sind und der Großteil der Beweglichkeit wieder hergestellt wurde. Für eine nachhaltige Rehabilitation, bei der die komplette Belastbarkeit, Beweglichkeit und Stabilität wiederhergestellt wurde, sollte man von einer Zeitspanne von 3 Monaten ausgehen. Dabei sollte aber das richtige Training in den Prozess inkludiert werden.

Wie verhalte ich mich nach einer Bandscheiben OP?

Vier bis sechs Wochen nach einer Bandscheiben Operation sollte mit der Nachsorge bzw. der Reha begonnen werden. Diese umfasst typischerweise Krankengymnastik, physiotherapeutische Maßnahmen und bedarfsweise Schmerzmitteltherapie. Diese kann stationär oder ambulant ablaufen. Das Ziel dabei ist die Symptome und Beeinträchtigungen zu reduzieren, die Rumpfmuskulatur zu stärken und die Belastbarkeit der Wirbelsäule zu verbessern. Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland wurde speziell dazu erstellt, die Rehabiliation nach Bandscheibenvorfällen voranzutreiben und die Rücken und Coremuskulatur mit den richtigen Übungen zu stärken. So kann die Wirbelsäule entlastet und die volle Fitness zurückgewonnen werden.

Wie lange darf ich nach einem Bandscheibenvorfall LWS keinen Sport betreiben?

Die Dauer der Genesung nach einem Bandscheibenvorfall hängt von dem Krankheitsverlauf, der Schwere der Symptome, der genauen Diagnose und dem gewählten Behandlungsverfahren ab. Mit der richtigen Nachsorge bzw. einer erfolgreichen Rehabilitation, gepaart mit einem angemessenen Training für die Rückenmuskulatur, ist die Fitness in der Regel nach 3 Monaten wieder vollständig hergestellt.

Kann man mit einem Bandscheibenvorfall LWS noch laufen?

Wie schnell nach einem Bandscheibenvorfall wieder mit Belastungen auf den Rücken begonnen werden kann, hängt prinzipiell vom Krankheitsverlauf, den Symptomen, der genauen Diagnose und dem Behandlungsverfahren ab. Grundsätzlich sollten sich Betroffene die ersten vier bis sechs Wochen schonen und Bewegungen auf Gehen beschränken. Danach kann langsam mit Laufen auf weichem Untergrund begonnen werden um den Körper wieder an die höheren Belastungen zu gewöhnen.